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Alles neu macht der Januar

  • 1. Jan. 2017
  • 5 Min. Lesezeit

Und so bin ich nun hier. Neue Platform, neue Webseite, neuer Blog, neue Sprache.

Für alle die, die bereits meinem alten Blog gefolgt sind - herzlich willkommen zurück. Für alle anderen: herzlich willkommen!

Ja... mein alter Blog. Falls es jemanden von Euch interessiert, der kann gerne -> hier <- mal einen Blick schmeißen. Vielleicht kurz etwas dazu, wie er entanden ist, da ich das Prinzip hier in ähnlicher Weise weiterführen möchte.

Entstanden aus einer Adventskalender Idee für meine beste Freundin Stefie (ihr werdet Ihr hier noch häufiger begegnen), für die ich ihr vor einigen Jahren am 1. Dezember eine dieser "Wegwerfkameras" mit insgesamt 27 Bildern auf gutem altem Film von DM geschenkt hatte, mit der Maßgabe, sie möge die Adventszeit vom 1. bis 24. Dezember mit einem Foto jeden Tag quasi dokumentieren, am Ende würde ich den Film entwickeln lassen und hier ein kleines Fotoalbum dazu basteln. Gesagt, getan - sie fand die Idee toll, ich auch, und am Ende haben wir beide überlegt, ob wir das nicht in leicht umgewandelter Form fortführen könnten. Quasi ein ganzes Jahr dokumentieren, indem man jeden Tag ein Foto macht. Nicht mehr per DM Billigkamera, sondern ganz einfach mit dem Handy. Immer dabei, Foto schnell gemacht, einfach digital abzulegen, zu archivieren, irgendwo hochzuladen... was auch immer.

Aus Gründen, die jetzt und hier keine Rolle spielen, war ich es am Ende aber allein, die die Idee tatsächlich in die Tat umgesetzt hat. Gleichzeitig kam mir der Gedanke, ob ich diese(s) tägliche(n) Fotos einfach so auf dem Handy lassen soll, oder ob ich sie nicht irgendwo im Internet hochladen sollte. Ich bin kein all zu fleißiger Instagrammer und auch nicht jemand, der sich täglich auf Facebook, Twitter & Co. "präsentiert". Was wäre also, wenn ich das in Form eines Blogs machen würde? Nur für mich, und vielleicht S und einige ganz wenige Freunde, die's interessiert.

Nach vielem Hin- und Her entschied ich mich für einen sehr einfach gehaltenen Blog auf Word Press und begann tatsächlich, ab dem 1. Januar 2016, täglich ein Foto hochzuladen. Ein paar erklärende Worte dazu... nichts Wildes oder Tiefsinniges... fertig.

Ich gehöre - wie Ihr auch hier sicher feststellen werdet - nicht zu den begnadet talentierten Schreibern. Nicht mal im Entferntesten. Aber es war der Spaß an der Freud`, wegen dem mit der Zeit aus "ein paar erklärenden Worten" teils längere Beiträge wurden. Und auch die Anzahl der geposteten Fotos stieg. Je nach Aktivität des Tages konnten es auch mal richtig viele werden. Meist gemacht mit dem Handy... ab und zu auch mal mit der "richtigen" Kamera (einer Canon 60D).

Es hat riesigen Spaß gemacht! Nein, ich hatte nicht viele Follower, was auch sicher daran lag, dass ich den Blog nie irgendwo öffentlich verbreitet habe. Auch war ich niemand, der bei anderen Leuten kommentiert hat und ihren Blogs gefolgt ist, um so vielleicht ebenfalls andere auf meine Seite aufmerksam zu machen. Aufmerksamkeit war nicht wirklich, was ich wollte. Aber das Schreiben und das tägliche Bilder Posten hat trotzdem so viel Freude gemacht, dass ich mich entschlossen habe, weiterzumachen.

Der große Unterschied jetzt: ich schreibe auf Deutsch statt wie bisher auf Englisch. Warum English? Zum einen, weil mir auf Englisch schreiben ebenfalls Spaß macht und zum anderen, weil es so meine zwar einigermaßen passablen, aber natürlich nicht perfekten Kenntnisse dieser Sprache trainiert. Ich habe eine Amerikanische Freundin, J, mit der ich fast täglich auf Englisch (schriftlich) kommuniziere, ich lese sehr viele englische Texte und Beiträge im Internet auf Englisch und lese auch ab und zu englische Bücher. Manchmal fällt es mir sogar leichter, etwas auf Englisch auszudrücken, als auf Deutsch. Was in der Tat merkwürdig ist.

Aber nun, nach einem Jahr Englisch, habe ich mich entschlossen, es mal mit meiner Muttersprache zu versuchen. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen (vor allem, weil eine meiner treuesten Leserinnen, J, damit quasi aus dem Spiel ist), aber wenn schon Änderung (wie Anfangs ja gesagt: neuer Blog, neue Platform etc), dann auch gleich neue Sprache. Mal sehen wie's sich anfühlt.

Und noch etwas: im letzten Jahr war's quasi so etwas wie ein Projekt... eine persönliche Herausforderung, festzustellen, ob ich das wirklich durchhalte mit dem täglichen Foto und dem täglichen Blogeintrag. Auch wenn ich nicht immer jeden Tag den Eintrag veröffentlicht habe, und zugegebenermaßen oft im Zeitplan hinterherhing, so habe ich doch in der Tat jeden Tag ein Foto gemacht (bis auf eine einzige Ausnahme, aber meine Entschuldigung lautet "krank mit 40 Grad Fieber"). Ohne Schummeln! Es war nicht immer einfach, denn nicht jeder Tag bringt Neues von der üblichen Routine, nicht jeder Tag bietet neue Motive. Nichtsdestotrotz ist es mir gelungen.

Manchmal war schon ein wenig Druck dahinter. "Oh Mist, ich habe das Foto des Tages noch nicht gemacht", gefolgt von quasi panischem Suchen nach einem Motiv. "Oh Mist, ich habe seit zwei Wochen den Blog nicht upgedatet", einfach weil die Zeit und manchmal auch die Motivation fehlte... das tägliche Leben dazwischenfunkte, um es mal so auszudrücken.

Und so habe ich mir für den Blog des Jahres 2017 vorgenommen, das Prinzip zwar beizubehalten, allerdings in abgeschwächter Form. Wenn's klappt, poste ich das tägliche Foto samt dem, was ich dazu mit mehr oder weniger Worten beizutragen habe. Gibt's aber weder ein Motiv noch habe ich an gewissen Tagen etwas zu sagen, dann ist das eben so. Am Ende soll's dann doch Spaß machen und es soll kein "Muss" mehr dahinter sein.

Ich poste wenn ich mag und wenn ich das Gefühl habe, ich etwas loszuwerden. Und jeder, der gern daran teilhaben und es lesen möchte, ist herzlich willkommen! Und kommentieren dürft Ihr übrigens natürlich auch. Ich bitte sogar darum!

Nicht zu vergessen ist natürlich auch die Webseite. Es ist meine erste, sie befindet sich noch im Aufbau, es werden in der nächsten Zeit noch sehr viel mehr Fotos eingestellt... auch das Layout ist ingesamt noch nicht der Weisheit letzter Schluss... aber zu warten, bis alles perfekt ist, bedeutet zumindest bei mir: es wird nie was draus. Also einfach mal anfangen und sehen, was passiert.

Sollte es neue Fotos geben, erfahrt Ihr es auf jeden Fall auch immer hier im Blog... Ihr verpasst also nichts ;-)

Für jetzt will ich's dann mal gut sein lassen. Schon mal danke an alle, die tatsächlich bis hierher gelesen haben (ich neige manchmal dazu, etwas ausschweifend zu werden).

So. Aber dann gibt's natürlich jetzt noch das erste Foto des Jahres 2017. Was mal wieder nicht so ganz einfach war, denn eigentlich hatte ich den Tag anders geplant, als er dann gelaufen ist. Statt einen langen Spaziergang zu machen, mit der großen Kamera im Schlepptau, habe ich den Großteil des Tages im Arbeitszimmer verbracht, am Computer gearbeitet, und u.a. auch Kalender vorgetragen. Ich bin nämlich ein absoluter Kalender-Freak. Und ich rede von den guten alten analogen Kalendern bzw. Terminplanern. Ich LIEBE Terminplaner in Buchform und Kalender jeglicher Art. Ausnahme: Online-Kalender oder Kalender-Apps. Bei mir gnadenlos verschwendet. Ich brauche etwas um handschriftlich reinzuschreiben. Tja... und damit war ich heute unter anderem beschäftigt.

Außerdem bastle ich selbst gerne Kalender. Nicht nur für mich, auch für Freunde und Familie. Und so ein neues Jahr bedeutet auch: man kann die neuen Kalender endlich aufstellen.. aufhängen... auf Schreibtische legen... was auch immer.

Kalendertag eben. Und damit verabschiede ich mich bis zum nächsten Mal. Vielleicht ja schon bis morgen.

Eure Heidi xo

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